Die Mehrfilm-Redaktion empfiehlt in dieser Woche:
- Jane's Journey ....... 7/10
- Mary und Max ...... 8/10
- Toy Story 3 .... 9/10
Sortiert nach Noten:
- Toy Story 3 ............ 9/10
- Vorsicht Sehnsucht ..... 9/10
- Avatar - Aufbruch nach .... 8/10
- Inception ................. 8/10
- Mary und Max - oder: ..... 8/10
- Eleganz der Madame ..... 7/10
- Enter the Void ............ 7/10
- Konzert, Das ............ 7/10
- fantastische Mr. Fox, Der . 7/10
- Für immer Shrek 3-D .. 7/10
- Micmacs - Uns gehört .... 7/10
- Moon ................. 7/10
- Splice ................. 7/10
- The Crazies ...... 7/10
- Verblendung, Die ...... 7/10
- Vergebung, Die ...... 7/10
- Vorstadtkrokodile 2 .... 7/10
- Beschissenheit der Dinge .... 6/10
- Chloe ................ 6/10
- Du sollst nicht lieben .... 6/10
- Eclipse: Bis zum Abendrot .. 6/10
- kleine Nick, Der ........ 6/10
- Männer im Wasser .... 6/10
- Mahler auf der Couch .. 6/10
- Me too - Wer will .... 6/10
- Parkour ........... 6/10
- Predators ........ 6/10
- Renn, wenn Du kannst .. 6/10
- Robin Hood ........ 6/10
- Vertraute Fremde ...... 6/10
- Eine Karte der Klänge .. 5/10
- Freche Mädchen 2 ... 5/10
- Knight and Day .......... 5/10
- Männer al dente ....... 5/10
- Step Up 3-D ............. 5/10
- The Expendables ............ 5/10
- Zu scharf um wahr zu sein ... 5/10
- Karate Kid .......... 4/10
- Legende von Aang, Die .... 4/10
- Themba .............. 4/10
- Unter Bauern ...... 4/10
- Hanni und Nanni ...... 3/10
- Kindsköpfe ............ 3/10
- Kiss and Kill ...... 3/10
- Leuchten der Stille, Das ...3/10
- Kampf der Titanen 3-D ..... 2/10
02.09.2010:
- Duell der Magier ...... 6/10
- Jane´s Journey - Die ...... 7/10
Wir freuen uns auf viele neue Kommentare zu den Filmen!
Ein gelungenes Filmfestival? Hier der Abschlussbericht von Christian Gertz...
Navid Akhavan und Ali Samadi Ahadi über ihre neue Komödie "Salami Aleikum" im Mehrfilm-Interview...
Neue Kritiken zu älteren Filmen:
- The Libertine ..7/10
- Old Joy .... 7/10
- Let´s Make .. 7/10
Ab sofort kann jeder, der eine Kurzkritik schreibt, eine DVD gewinnen!
Gian-Philip Andreas  
Tommaso und Antonio sind Sprösslinge eines süditalienischen Pasta- Clans und der Stolz ihrer apulischen Umgebung. Doch was Papa, Macho-Patriarch und Nudelfabrikant kurz vor der Rente, nicht zu ahnen wagt: Beide Söhne sind schwul.
Tommaso (Riccardo Scamarcio aus „Mein Bruder ist ein Einzelkind“), längst nach Rom entflohen, will diese Tatsache ausgerechnet bei einem feierlichen Familienessen daheim in Lecce verkünden, um damit gezielt vom Vater verstoßen zu werden und einer ungewollten Karriere in der Pasta-Firma zu entkommen: Er möchte Schriftsteller sein.
Doch Antonio (Alessandro Preziosi), sein Bruder, kommt ihm zuvor und wirkt wie ein Blitzableiter für die väterliche Reaktion: Papa Vincenzo verbannt Antonio, erleidet einen Herzinfarkt und ist fortan nur noch um den Ruf seiner Familie besorgt - und um Trost von seiner Geliebten
Tommaso hält sich nun erst einmal zurück, um den Vater mit dem nächsten Geständnis nicht sofort ins Grab zu befördern, steigt zunächst in die Firma ein, gerät an eine heiße Verehrerin (Nicole Grimaudo aus „Baarìa“), doch der Vertuschungsplan kann nicht gut gehen - spätestens als seine flamboyanten Römer Freunde in der Provinz einfallen.
Hier ist „Männer al dente“ längst in „Cage aux Folles“-Gefilde abgedriftet und alle Hoffnung perdu, dass Italiens Erfolgsregisseur Ferzan Ozpetek („Hamam“) aus dem in der Anfangskonstellation angelegten Tiefgang um Rollenbilder, Heuchelei und Familiestereotype etwas anderes macht als einen routiniert abschnurrenden Sommerspaß.
Von den „verirrten Minen“ des besseren Originaltitels („Mine Vaganti“) bleiben nur Klamauk und Sentiment übrig. Inhaltlich spielt dieses mit prägnanten Figuren gewürzte (Cinzano saufende Tante, weise Oma), gut gespielte Boulevardstück auf Fernsehfilmniveau: Mehr als flüchtiges Vergnügen bereitet es nicht.